Die Zwischen den Jahren Wanderung, 27. Dezember 2019

E Wanderversje

Weil de Günther net so fit,
lief diesmol en onnern vorne mit.
Es ging üwwer die Brick bei de WFB,
wos a Glick war’s Wetter schee,
erreichte bald besagte Stelle
im Wald, ne versteckte Glühwein-Quelle.
Dort saß koon Frosch, sondern de Karl,
versorgt uns mit dem Stöffche all.

Um donn beschwingt, e paar Kilometerscher geh,
on de scheene Lindensee.
Den liese mer rechts lije
um uff die Autobohn-Brick zu ziehe.
Ogemerkt sei, des war klar,
dass des die greste Steigung war.
Der Schwung noch unne trug uns naus,
bis knapp vors Raunermer Schütze-Haus.
Die letzte Meter mit eischener Kraft,
donn warn mer drin, mer hattes geschafft.
Endlich konnte mer’s Esse genieße,
unn dod ruff noch a Woische gieße.
Donn kam, dodruff hoon’se gewaad, die Leit,
En Quiz, vum allergrößter Wichtischkeit.
Ausgequetscht hobt ihr dodefür eier Hern,
Fer Gewitzte verteilte mer kloone Präsente gern.

Weider gabs nix zu beschreiwe,
awwer mir konnte net ewisch bleiwe,
also gings, dess iss gewiss,
noch Kinsteer uff eischene Fies.

Und es kam wie’s komme muss,
noch 1 ½ Stunn war werklich Schluss.
Donn war’n mer schun am Edeka,
die meiste sochte „wunderbar“,
Onnern fand’es net so süß,
die hatte Blose an de Fies.

 

Nachzutragen wäre noch: 24 Mitwanderer, in der Gaststätte 35 Mitesser.

Das Quiz von allergrößter Wichtischkeit: 3. Platz: die Familie Jourdan, 2. Platz: die Familie Gießler, 1. Platz: Georg Goßmann.

Dank nochmals an Günther Voss, der die Wanderungen in dieser Form ins Leben gerufen hat. In diesem Jahr musste er pausieren. Er hat mich mit allen Kräften unterstützt. Ich bin sicher, dass er das im nächste Jahr wieder übernehmen kann. Eins ist schon mal sicher: Die nächste Zwi-de-Ja-Wa startet am 29. Dezember 10.00 Uhr auf dem Bismarckplatz.

 

Fritz